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Atemaussetzer im Schlaf


Atemaussetzer im Schlaf ist eine relativ häufige Krankheit. Von Medizinern wird auch häufig für der Begriff Schlafapnoe benutzt. Bei Atemaussetzern im Schlaf setzt die Atmung für mehrere Sekunden aus. Aufgrund der mangelnden Sauerstoffversorgung können Atemaussetzer im Schlaf sehr gefährlich sein.

 

Atemaussetzer im Schlaf erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt und kann eine Arteriosklerose verschlimmern. Wenn du unter Atemaussetzern leidest, solltest du diese unbedingt behandeln, um Spätfolgen zu vermeiden. Atemaussetzer im Schlaf gehört zu den schlafbezogenen Atemaussetzern und werden auch Schlafapnoe-Syndrom genannt.

 

Akute Atemaussetzer im Schlaf liegen dann vor, wenn die Atmung des Betroffenen mindestens 5 mal pro Stunde aussetzt. Die meisten Betroffenen haben meistens mehr als 10 Atemaussetzer im Schlaf pro Stunde. Hierbei dauert ein Atemstillstand zwischen 10 bis 120 Sekunden.

 

Luftschnappen wird gefolgt von Bluthochdruck

Während dem Atemaussetzer im Schlaf wird die Sauerstoffversorgung des Körpers extrem verringert. Es kommt zu einer automatischen Weckreaktion vom Körper, die aber kein richtiges Aufwachen beinhaltet, sondern eher in eine leichtere Schlafphase übergeht. Durch das kurzzeitige Aufwachen wird der Puls enorm beschleunigt und die Herzfrequenz schnellt in die Höhe.

 

Meist wird der Atemaussetzer im Schlaf von einem heftigen schnappen nach Luft und weiteren tiefen Atemzügen gefolgt. Dieser energieraubende Vorgang läuft bei Betroffenden mehrmals pro Stunde ab. Die Atemaussetzer im Schlaf führen dazu, dass der Betroffene unter Tagesmüdigkeit leidet und es auch immer wieder vorkommen kann, dass man das Gefühl hat, an Ort und Stellle einschlafen zu können.

 

Die Atemaussetzer im Schlaf werden in der Regel durch eine zu hohe Entspannung der Muskeln im Rachen und Gaumen ausgelöst. Sie blockieren die Atemwege oder können sie auch vollständig verschließen. Die Folge ist der Atemaussetzer im Schlaf. Im Moment des Atemaussetzers beginnt der Betroffene über das Zwerchfell und die Brust nach Luft zu ringen, bis die Weckreaktion vom Körper eingeleitet wird.

Die Weckreaktion sorgt dafür, dass der Betroffene vor dem Ersticken geschützt wird.

 

Atemaussetzer im Schlaf können aber nicht nur durch ein zu schlaffes Gewebe im Rachen- und Gaumenbereich ausgelöst werden. Bei einem zentralen Atemaussetzer (zentrale Schlafapnoe) wird der Vorgang durch eine hirnbedingte gestörte Atemregulation ausgelöst. Das zentrale Nervensystem sendet falsche Signale an den Körper und es kommt ebenfalls zu einem Atemaussetzer im Schlaf.

 

Bei dieser Art sind die Atemwege nicht blockiert, denn hier kommt es zu einem kurzzeitigen Atemstillstand im Schlaf durch einen Stillstand der Atemmuskulatur und des Zwerchfells. Auch bei diesem Atemaussetzer im Schlaf wird die Weckreaktion des Körpers ausgelöst. Die zentralen Atemaussetzer im Schlaf kommen häufig bei Schlaganfallpatienten oder bei Personen mit einer Herzmuskelschwäche vor.

 

Übernachtung im Schlaflabor um Atemaussetzer zu vermeiden

Wenn du über mehrere Wochen darunter leidest, dass du Atemaussetzer im Schlaf hast, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen. Atemaussetzer im Schlaf solltest du auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Sie können für deinen Organismus und deine Psyche enorme Belastungen darstellen und weitere Risiken wie einen Herzinfarkt oder Herzrythmusstörungen nach sich ziehen. Wenn du eine Erkältung oder eine Allergie hast, kannst du ebenfalls Atemaussetzer im Schlaf bekommen.

Durch leichte Schwellungen deiner Atemwege können diese teilweise, oder ganz blockiert werden. Sobald diese Schwellungen abklingen, verschwinden in der Regel auch die Atemaussetzer im Schlaf.

 

In einem Schlaflabor kannst du dem genauen Auslöser und der Art deiner Atemaussetzer im Schlaf auf den Grund gehen. Während du vor Ort 1 bis 2 Nächte verbringst, werden zusätzlich jede Menge Diagnoseverfahren angewendet, um genau eingrenzen zu können, wie es zu deinen Atemaussetzern kommt.

 

Unter anderem werden deine Herzfrequenz und deine Hirnströme gemessen. Auch ambulant, also im heimischen Bett, kannst du mittels einem speziellen Gerät deine Schlafwerte erfassen. Anschließend kann dein Arzt deine Schlafphasen auswerten und ggfls. Ursachen ausschließen oder genauer eingrenzen. Allerdings stellt eine Beobachtung im Schlaflabor eine viel komplexere Diagnose deiner Atemaussetzer im Schlaf dar.

 

Atemaussetzer im Schlaf führen dazu, dass dein gesamter Organismus mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird. Es entsteht ein sogenannter hypoxischer Zustand. Je weniger Sauerstoff deinem Organismus zur Verfügung steht, desto mehr Stresshormone scheidet er aus. Diese können zu einer erhöhten Blutgerinnung führen und zusätzlich die Adernwände angreifen. Arteriosklerose kann so intensiv begünstigt und gefördert werden. Zeitgleich steigt auch die Gefahr einer Thrombose. Deine Zucker- und Fettwerte können sich langfristig erhöhen und auch das Risiko für chronischen Bluthochdruck steigt durch die immer wieder auftretende Pulserhöhung.

 

Atemaussetzer im Schlaf rauben dir deine Regenerationsphase

Aufgrund der Atemaussetzer im Schlaf stellt die Nachruhe keine ausreichende Erholungsphase mehr für dich dar. Deine Konzentrationsfähigkeit kann drastisch abnehmen und auch an deiner Psyche geht die nächtliche Unruhe nicht wirkungslos vorbei. Viele, die Atemaussetzer im Schlaf erleiden, bekommen Angstzustände oder auch leichte bis mittelschwere Depressionen.

 

Wenn du deine Atemaussetzer im Schlaf nicht behandelst, können sie über kurz oder lang zu Nervenschädigungen und Atemwegsschädigungen führen. Deine alltägliche Lebensqualität wird enorm eingeschränkt, auch die allgemeine Lebenserwartung kann deutlich herabgesetzt werden.

 

Wenn die Atemaussetzer im Schlaf nur selten auftreten, kannst du diese bereits mit einer Prothese beheben, die bei Nacht deinen Unterkiefer weiter vorne in Position hält. So soll gewährleistet werden, dass die Atemwege frei bleiben und die Atmung ohne Blockaden bei Nacht verlaufen können. Manchen Betroffenen hilft auch eine Atemtherapie weiter, bei denen spezielle Atemtechniken erlernt werden und die Atemmuskulatur zusätzlich trainiert wird.

 

Oftmals bekommen Betroffene eine Überdruckmaske für die Nacht vom Arzt verschrieben, die durch einen gewissen Überdruck die Atemwege im Schlaf geöffnet halten soll. Diese spezielle Maske muss im speziellen Schlaflabor auf dich genau eingestellt werden, damit du eine ausgeglichene und einwandfreie Atmung bei Nacht haben kannst.

 

Durch eine angemesse Anwendung der Maske können deine Atemaussetzer im Schlaf nicht beseitigt werden, da sie nur der Symptombehandlung dient. Wenn du wirklich effektiv und langfristig gegen deine Atemaussetzer im Schlaf vorgehen möchtest, dann solltest du dafür sorgen, dass etwaige Schwellungen in deinen Atemwegen abgebaut oder gänzlich verhindert werden. Hierfür gibt es allerhand natürliche Präperate und Tabletten gegen Schnarchen, die dir binnen weniger Wochen einen symptomfreien Schlaf ermöglichen können.

 

Vermeide Atemaussetzer im Schlaf durch einen gesunden Lebensstil

Damit du zusätzlich deine Atemaussetzer im Schlaf vorbeugen kannst, solltest du Alkohol am Abend meiden.

Eine geringe Gewichtsreduktion kann sich positiv auf deine Atemaussetzer im Schlaf auswirken, da Fettgewebe am Hals und an der Kehle abgebaut werden und so die Gefahr gesenkt wird, dass deine Atemwege durch Druck von außen blockiert werden.

 

Die meisten Atemaussetzer im Schlaf passieren in der Rückenlage. Gewöhne dir also die Seitenlage im Schlaf an, um die Atemaussetzer im Schlaf zu vermeiden. Ein Kissen im Rücken von deinem Pyjama oder auch ein kleiner eingenähter Ball helfen dir, im Schlaf immer wieder die Seitenlage einzunehmen.

 

Des weiteren ist es unabdingbar etwaige Krankheiten wie Erkältungen oder auch Allergien zu beseitigen, damit Schwellungen und Verrengungen in deinen Atemwegen verhindert werden.

Viele weitere Tipps gegen Schnarchen, bekommst du natürlich bei uns.


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